Nachweislich mussten seit Oktober 1944 insgesamt über 500 italienische Militärinternierte in der Schule Sorbenstraße 13 leben. In der Zeit bis zur Befreiung im Mai 1945 wurden 1/3 von ihnen in andere Zwangsarbeitslager verlegt, vor allem in die Süderstraße, aber auch andere Barackenlager. Eine größere Gruppe kam im Februar/März 1945 aus der Bahrenfelder Straße 153 in die Sorbenstraße 13.

Bisher ist wenig über das Zwangsarbeitslager bekannt. Die IMIs mussten in verschiedenen Firmen ihre Zwangsarbeit leisten. So bei Heinrich Paap in der Sierichstraße und bei Friedrich Heitmann in der Jarrestraße 39. Paap setze italienische Zwangsarbeiter aus mehreren Lagern ein, so aus dem Moorkamp, Groß Borstel.




Die Schule wurde 1913 gebaut und ist heute Bestandteil der Beruflichen Schule gewerbliche Schule und Sicherheit in der Sorbenstraße 15.
