Auf einer Veranstaltung im Italienischen Kulturinstitut, in der Hamburger Hansastraße 6, werden zwei neue Bücher zur Geschichte der italienischen Militärinternierten (in Hamburg) vorgestellt: Die erste Buch beinhaltet die deutsche Übersetzung des Tagebuchs des ehemaligen italienischen Militärinternierten, Marino Ruga (1920-2013). Es ist ein authentisches Zeugnis über sein Leben als Zwangsarbeiter bei den damaligen Hamburger Wasserwerken. Die alltäglichen Notizen von ihm ermitteln seine Lebens- und Arbeitsbedingungen. Gianni Ruga, sein Sohn, wird an der Veranstaltung als Gast teilnehmen.

Die zweite Präsentation betrifft eine deutsch-italienische Publikation des Comitee der Italiener im Ausland (COMITES) in Hannover, in der die Geschichten von zehn ehemaligen italienischen Militär-internierten, darunter Gino Signori (1912-1992), zusammengefasst wurden, die in Hamburg gefangen worden waren. Die Publikation ist das Ergebnis der Recherchen von Susanne Wald und Enrico Iozzelli. Die Co-Autorin des Buches, Susanne Wald, wird im Gespräch sich den Fragen stellen.

Die Veranstaltung wird moderiert von Luciana Mella, Journalistin aus Düsseldorf.
Die Veranstaltung wird von der IMI-Projektgruppe Hamburg in Zusammenarbeit mit dem Italienischen Kulturinstitut Hamburg organisiert.