Am 26. April 2024 legten der Geschäftsführer von Hamburg Wasser, Ingo Hannemann, und der italienische Generalkonsul, David Michelut, Blumen am Mahnmal für die italienische Militärinternierten auf der Elbinsel Kaltehofe nieder, die in der NS-Zeit von 1943 bis 1945 direkt bei den Hamburger Wasserwerken als Zwangsarbeiter eingesetzt wurden. Erst 2022 wurde ein „Lagerbuch Kaltehofe“ gefunden, die die 74 Namen der IMI auflistete, die im Lager bei den HWW am Billhorner Deich lebten. Bisher waren auf der Tafel nur die Namen der 155 aus dem Lager in der Süderstraße 112/114 aufgeführt.

Mit der neuen Namenstafel erinnert Hamburg Wasser auch an die 200 KZ-Häftlinge, die aus dem Außenlager Spaldingstraße unter dem Kommando der SS zur Trümmerbeseitigung auf Kaltehofe arbeiten mussten.
