Ein Stolperstein für Erminio Fusa wird am 12. November 2024 am Dessauer Ufer verlegt

Im Hamburger Hafen wurden ab 1939 zehntausende Zwangsarbeiter von den Unternehmen eingesetzt, zu erst für den Bau des geheimen Flughafen Finkenwerder, später auf den Werften und in der Hafenwirtschaft.

Ab September 1943 wurden insgesamt 17.000 italienische Militärinternierte nach Hamburg verschleppt, die auch in Hafen arbeiten mussten. Erminio Fusa, geboren am 14. Februar 1915 in Torrelvicino bei Venedig war einer von ihnen. Er wir nach der Waffenstillstand-Vereinbarung vom 8.September 1943 von der deutschen Wehrmacht in Albanien gefangen genommen worden.

Er gehörte den italienischen Militär-
internierten, die seit September/Oktober 1943 der im Lagerhaus G am Dessauer
Ufer lebten.

Sie wurden 1943/1944 von der Wehrmacht bewacht und zu den Arbeitskommandos im Hafen gebracht.

Erminio Fusa erkrankte Ende 1944 und kam erst ins Krankenhaus in der Eckernförder Straße. Von hier wurde er ins AK Langenhorn gebracht, wo er am 18. April 1945 an den Folgen einer Grippe starb.

Am 12. November 2024 wird für ihn ein Stolperstein vor dem Lagerhaus G verlegt.

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