Am Morgen des 12. November 2024 wurden drei Stolpersteine für Aquilino Spozio, Ermino Fusa und Luige Fusi von Gunter Demnig verlegt.

Vertreter der Hafenwirtschaft wie der Vorstand der HHLA, der Geschäftsführer des GHB, der Unternehmensverbands, der Hafencity sowie der HPA waren dabei wie Abgeordnete der Hamburgischen Bürgerschaft von den Grünen und der Linken sowie aus der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte. Der italienische Honorarkonsul und Vertreter:innen der italienischen Kulturinstitut nahmen ebenfalls an der Verlegung teil wie von der Hamburger Kulturbehörde. Vertreter der Zivilgesellschaft wie die Initiative Dessauer Ufer und der Projektgruppe italienische Militärinternierte waren ebenfalls vor Ort.

Zu Beginn sprach Andreas Ehresmann von der Gedenkstätte Sandbostel und erinnerte an den geschichtlichen Werdegang der IMI. Er ging auch noch einmal auf ihre nicht erfolgte Entschädigung.

Es sind die ersten Stolpersteine im Hamburger Hafen, die an NS-Zwangsarbeiter:innen erinnern.

Am Platz der Verlegung informierten Plakate über die IMI, den Ort und die Umstände ihre Zwangsarbeit.
