Am 12. April 2025 fand eine Kundgebung vor der Spaldingstraße 162 statt, um eine Stolperschwelle der Öffentlichkeit zu übergeben. Sie erinnert künftig an die über 800 NS-Opfer in dem damaligen KZ-Außenlager. Nach Veranstalter-Angaben waren zwischen 55 bis 60 Personen anwesend.
Neben dem Bezirksamtsleiter von Hamburg-Mitte, Ralf Neubauer, sprach der Geschäftsführer der Stadtreinigung, Prof. Dr. Siechau, Heike Lattekamp von der Gewerkschaft ver.di, Jan Krüger aus der „Projektgruppe italienische Militärinternierte Hamburg“ und Christian Römmer von der KZ Gedenkstätte Neuengamme. Ingo Wille von den Hamburger Stolpersteinen hatte die Kundgebung eröffnet.

Heike Lattekamp kam in ihrer Rede auch auf die parallel in Groningen stattgefindene Kundgebung zu einem NS-Opfer, Johannes Geubels, aus der Spaldingstraße zu sprechen. In Hamburg und Groningen sprachen jeweils Vertreter:innen der Gewerkschaften.

In seiner Rede ging Jan Krüger von der „Projektgruppe italienische Militärinternierte Hamburg“ auf die IMI ein, die in dem Gebäude leben mussten, bevor darauf ein KZ Außenlager wurde.
Neben der neuen Stolperschwelle am Standort wurde die bisherige Tafel des Denkmalschutz-Behörde prominenter am Eingang in das Hostel angebracht und im Innern die Info-Bretter erneuert.


