Aktivitäten am 8. September 2026 in Hamburg zu den IMI

Mit drei Aktivitäten soll auch 2026 an die italienischen Militärinternierten, die in über 600 Hamburger Betrieben als Zwangsarbeiter von den Unternehmen ausgebeutet wurden. Bis heute sind sie dafür als NS-Opfergruppe nicht entschädigt worden. Als Soldaten sagten sie am/ab dem 8. September 1943 NEIN zur Fortführung des Krieges, sie weigerten sich, an der Seite der deutschen Wehrmacht für die den Hitler-Faschismus zu kämpfen. Rund 650.000 wurden zu „Militärinternierten“ erklärt und als Zwangsarbeiter vor allem nach Deutschland verschleppt.

In Hamburg wird am 8. September 2026 mit drei Aktivitäten dieser NS-Zwangsarbeitergrupe erinnert

  • Am 8. September 2026, 12 Uhr wird auf der Elbinsel Kaltehofe am Mahnmal der NS-Zwangsarbeiter bei den Hamburger Wasserwerken ein Blumenkranz niedergelegt.
  • Am 8. September 2026, 16 Uhr findet eine Rundgang zur Orten der NS-Zwangsarbeit in Winterhude statt. Treffpunkt ist der Poßmoorweg 46/50, wo das Rüstungsunternehmen Kampnagel ein Lager für 700 Zwangsarbeiter:innen hatte. Unter ihnen waren über 150 italienische Militärinternierten. Die weiteren Stationen sind der Moorfurthweg, die Schule Forsmannstraße, die Semperstraße 24/26 (einst Maihak), die Barmbeker Straße 26/30 (Hugo Pfohe) und die Jarrestraße 27 (Heidenreich & Harbeck).
  • Am 8. September 2026, 18 Uhr, findet vor Kampnagel eine Kundgebung statt, an der Angehörige von IMI, das heutige bedeutende Kulturunternehmen Kampnagel und Vertretern der Republik Italien.

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